In unserer gefäßchirurgischen Praxis arbeiten wir ab sofort mit neuen OP-Containern. Sie helfen uns, Instrumente für Eingriffe sicher vorzubereiten, geschützt aufzubewahren und im Teamalltag zuverlässig bereitzustellen. Es ist im Grunde eine kleine Kiste mit hoher Verantwortung. Dabei wirken die Metallkästen auf den ersten Blick ziemlich unspektakulär: ein heller Metallcontainer mit gelochtem Deckel, stabilen Verschlüssen und klarer Form. Aber in ihr liegen die Instrumente bereit, die wir bei operativen Eingriffen regelmäßig benötigen: Pinzetten, Scheren, Nadelhalter und weitere Bestandteile eines OP-Siebs. „Was man für eine OP an Instrumenten braucht, stellen wir in diesem Container zusammen“, erklärt unsere Praxisinhaberin Dr. Michaela Kos. „So bereiten wir nicht jedes Instrument einzeln vor, sondern haben nach der Sterilisation das komplette Set als Einheit verfügbar.“
Sieben neue OP-Container haben wir angeschafft. Auch weil das Material täglich im Einsatz ist. Wir reinigen, desinfizieren, sterilisieren, öffnen, schließen. Und wir prüfen die Container regelmäßig – so wie jedes Teil, dass wir im operativen Umfeld nutzen. Irgendwann müssen aber auch diese Container ersetzt werden, um die sterile Sicherheit uneingeschränkt zu gewähren. So geschehen. Nach jedem Einsatz nutzen wir dann unter anderem ein Reinigungs- und Desinfektionsgerät; anschließend sterilisieren wir die Instrumente. „Und bei jedem Durchgang prüfen wir, ob die Instrumente sauber, unversehrt und funktionstüchtig sind“, sagt Dr. Kos. „Wenn wir irgendwo einen Fehler erkennen, schauen wir genau hin. Denn nur einwandfreies OP-Material kommt zurück in den Einsatz.“
Für Patientinnen und Patienten bleibt dieser Teil unserer Arbeit zumeist unsichtbar. Und trotzdem ist er wichtig. Moderne Medizin beginnt für uns schließlich bei der Vorbereitung, der Aufbereitung und der sorgfältigen Organisation jedes einzelnen OP-Sets. Die neuen Container sind deshalb ein kleines, aber wichtiges Update im Hintergrund.
