Mit unserem neuen Dampfsterilisator erweitern wir die technische Ausstattung der Praxis. Der Vacuclave 323 von MELAG übernimmt ab sofort einen entscheidenden Teil der Instrumentenaufbereitung und sorgt dafür, dass wir bei ambulanten Eingriffen mit sterilen Instrumenten arbeiten können.
Pinzetten, Scheren und andere wiederverwendbare Instrumente durchlaufen mehrere Schritte, bevor sie nach einer OP erneut zum Einsatz kommen. Zunächst reinigen und desinfizieren wir sie in einem sogenannten RDG – einem Reinigungs- und Desinfektionsgerät, das einem Geschirrspüler nicht unähnlich ist, aber speziell für medizinische Instrumente entwickelt wurde. Doch Desinfizieren ist nicht Sterilisieren, deshalb folgt anschließend ein weiterer wichtiger Schritt: die Sterilisation.
Diese Aufgabe übernimmt jetzt unser neuer Vacuclave 323. Der Klasse-B-Autoklav arbeitet dazu mit heißem Wasserdampf unter Druck. Ein Vakuumverfahren entfernt die Luft aus der Sterilisationskammer und aus schwer zugänglichen Bereichen der Instrumente, damit der extrem heiße Wasserdampf auch diese Stellen erreichen. Je nach Programm arbeitet das Gerät dabei mit Temperaturen von rund 134 Grad Celsius. „Für unsere ambulanten Operationen ist es essenziell, dass wir uns auf die Aufbereitung unserer Instrumente absolut verlassen können“, sagt Dr. Michaela Kos – und fährt fort: „Unser bisheriges Gerät funktionierte noch, war aber in die Jahre gekommen. Deshalb haben wir uns für ein neues, hochwertiges Gerät entschieden, das genau zu unseren Anforderungen passt.“
Für unsere Patientinnen und Patienten bleibt dieser aufwendige Prozess meist unsichtbar. Dabei gehört er zu den wichtigen Sicherheitsmaßnahmen rund um jede OP. Ziel der Sterilisation ist es, keine vermehrungsfähigen Mikroorganismen auf den aufbereiteten Instrumenten zurückzulassen. Aus diesem Grund verpacken wir die desinfizierten Instrumente bereits vor der Sterilisation in speziellen Sterilgutverpackungen. So bleiben sie nach dem hitzigen Programm geschützt und steril, bis wir die Verpackung unmittelbar vor der nächsten OP öffnen.
Und: Unser neuer Steri dokumentiert die einzelnen Durchläufe. So lässt sich jederzeit nachvollziehen, dass der vorgesehene Sterilisationsprozess ordnungsgemäß abgelaufen ist. Ein letztes Detail in der Aufbereitung, damit unsere Patientinnen und Patienten vor dem Eingriff mit einem beruhigten Gefühl in unserem OP-Raum einschlafen.
